Zoos wollen Gorillas töten!

Stimmt das wirklich? Nur was man kennt das schützt man?

Zoos aber auch so mancher Tierschützer oder Naturfreund argumentieren oft so, „nur was man kennt, kann man auch schützen“.

Meine Antwort: Absoluter unspezifizierter Blödsinn.

Ein Mensch, der heute in einem Naturschutzgebiet spazieren geht (oder dort seine Hunde zum Gassi hinbringt), ist noch längst kein Naturschützer und erst Recht kein Kenner der Natur.

Ein Familienvater der seine Kinder im Zoo bespaßt und sich im Hinterkopf eher auf die Sportschau im TV freut, ist auch ein ungeeigneter Pädagoge in Sachen Tierkunde.

Ein Kind das einen Elefanten im Zoo stereotypisch mit dem Kopf wackeln sieht hat keine Ahnung, wie sich so ein Tier in der freien Natur verhält. Eher im Gegenteil er lernt ein Tier kennen wie die lila Kuh auf der Schokoladenpackung.

Ein Naturfotograf der begeistert, aber unerlaubt einen gesperrten Bereich betritt um bessere Fotos zu machen, könnte die Natur ja ganz gut kennen, aber schützt er sie in diesem Augenblick?

Ich habe aus Bilderbüchern, Bildbänden und gut gemachten Tierfilmen mehr gelernt als mir alle Zoos der Welt bieten könnten. 

Gorillas sollen gekeult werden

Jetzt sind wir also soweit. Erst produziert man die Tierbabys, weil sie Publikumsmagneten sind und weil man dadurch „Kasse“ machen kann und dann erschlägt man sie, weil sie nicht mehr ausgewildert werden können oder die Habitate in freier Natur zu klein sind. 

Mit den immensen Kosten eines Zoos, könnte ein Artenschutz vorort besser gelingen. Doch ich vergesse wieder, „Nur was man kennt das schützt man.“.

Zur Quelle: Zoos wollen Gorillas keulen

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