Zoos: Zwischen Artenschutz-Lügen und Doppelmoral

Eine sehr ernüchternde Darstellung (Pro und Contra). Kein einziges der wenigen Pro-Aspekte ist stichhaltig genug, um letztendlich zu greifen.

Zitat aus https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_Videos/Arten/Hintergrund_Zoos_und_Artenschutz.pdf: „Der WWF befürwortet die Aufgaben, die von zahlreichen Zoologischen Gärten und Tiergärten im Bereich Artenschutz, Bildung und Forschung wahrgenommen werden. Gut geführte und international anerkannte Zuchtprogramme bedrohter Tierarten von Zoos können einen wichtigen Beitrag
zum Artenschutz leisten.“

Gleichzeitig kann man dort allerdings auch lesen: „In einigen Fällen konnte das Engagement von Zoologischen Gärten sogar das Überleben von Tierarten sichern – so zum Beispiel beim Goldenen Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia), beim Przewalski Pferd (Equus ferus przewalskii) oder beim Europäischen Wisent (Bison bonasus).“  Der Wisent ist allerdings noch nicht stabil, weil es zu wenig Landschaftskorridore gibt, durch die sich die Art gesund erhalten kann.

o.k., da werden also gerade einmal drei Arten aufgeführt!  wenn man das so sieht fragt man sich schon, was der finanzielle Aufwand von Zoos und der Kommunen über die vielen Jahrzehnte tatsächlich erreicht hat und ob der Artenschutz  nicht besser vorort, erhalten werden sollte. Täglich sterben bis zu 130 Arten aus! 

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